• NASA-Astronaut Bruce McCandless 1984 beim Erstflug mit der Manned Maneuvering Unit (MMU) ohne Verbindung zum Shuttle
    NASA-Astronaut Bruce McCandless 1984 beim Erstflug mit der Manned Maneuvering Unit (MMU) ohne Verbindung zum Shuttle (Bild: NASA)
  • Hermann Oberth in seiner Werkstatt bei der UFA in Neubabelsberg 1929
    Hermann Oberth in seiner Werkstatt bei der UFA in Neubabelsberg 1929
  • Blick in die Dauerausstellung
    Blick in die Dauerausstellung
  • Konvolut Briefkuverts adressiert an den Verein für Raumschiffahrt 1920er Jahre
    Konvolut Briefkuverts adressiert an den Verein für Raumschiffahrt 1920er Jahre
  • Museumspädagogik im HORM - Karlheinz Rohrwild mit einer Schülergruppe
    Museumspädagogik im HORM - Karlheinz Rohrwild mit einer Schülergruppe
 

Wie alles begann.

Den Beginn des Weltraumzeitalters verbindet man üblicherweise mit dem Start des ersten Satelliten Sputnik 1 durch die Sowjetunion am 4. Oktober 1957.

Aber bevor dieser erste Satellit auf einer Rakete in die Erdumlaufbahn geschossen werden konnte, mussten erst die theoretisch-physikalischen Grundlagen erarbeitet und eine Fülle technisch-konstruktiver Vorarbeiten geleistet werden.

Unser Museum widmet sich im Schwerpunkt dieser “frühen” Raumfahrtgeschichte, der Phase des Übergangs von den Raumfahrt-Fiktionen eines Jules Verne im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Realisierung einer echten Raumfahrt mit Flüssigkeitsraketen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Vision & Wirkung.

Schon vor 100 Jahren machte er sich systematisch Gedanken über die Reise mit Raketen zu den Planeten. Prof. Dr. h.c. mult. Hermann Oberth (1894-1989) gilt als einer der vier Väter der Raumfahrt und Begründer der wissenschaftlichen Raketentechnik. Der aus Siebenbürgen stammende Physiker verbrachte seine zweite Lebenshälfte in Feucht bei Nürnberg.

Das nach ihm benannte Museum und Archiv für Raumfahrtgeschichte erforscht, dokumentiert und vermittelt auf derzeit 160 qm Ausstellungsfläche am authentischen Ort die Entwicklung der Raumfahrt im 20. Jahrhundert. Fast jedes Raumfahrtkonzept, das bis heute realisiert wurde, hatte Oberth bereits in seinen wissenschaftlichen Arbeiten beschrieben.

Anhand zahlreicher Modelle, Originalartefakte und -dokumente lässt sich die Faszination der Raumfahrt von Oberths “Kegeldüse” bis zu modernen Raketentriebwerken, vom Raketenentwurf für einen UFA-Stummfilm über Originalzeichnungen aus der Frühzeit des Apollo-Programms bis zum Space Shuttle und von frühen Ideen für einen “Raumtaucheranzug” bis zu modernen Raumanzügen nachvollziehen.

Neues aus dem Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum